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Jochgrimmtour

Start: Deutschnofen Pauls Radwerkstatt

Charakter: Eine klassische Runde von Deutschnofen ausgehend, die alles, wirklich alles bietet: Weite Panoramablicke, Kultur und Südtiroler Köstlichkeiten, wie den selbstgemachten Käse der Schönblickalm. Dazu ein Besuch im „Grand Canyon“ Südtirols, der Bletterbach-Schlucht. Beschaulichkeit statt Trubel findet man in der Einsiedelei St. Leonhard neben Maria Weißenstein.
 
 
Die Tour zum Jochgrimm von Deutschnofen besitzt soviele Aspekte, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Sie verbindet Kultur, Geschichte und Geologie, bietet mit der Schönblickalm eine herrliche Südtiroler Einkehr und ist natürlich einfach eine runde Mountainbiketour, bei der man fantastische weite Blicke zu Latemar und Rosengarten nicht nur erhascht, sondern vom Bike aus lange genießen kann. Mit ihren 30 Kilometern und 1000 Höhenmetern hat sie dazu noch genau den richtigen Mix – nicht zu lang, nicht zu hart, aber durchaus anstrengend.

Der Start ist wie üblich an Pauls Radwerkstatt im Gewerbegebiet oberhalb des Kreisverkehrs. Weiter bergauf geht es zunächst asphaltiert, später auf ruhigem geschotterten Waldweg, Richtung Laabalm. Gemächlich schraubt man sich die Rodelbahn mit ihren Kehren bergauf, bis zur Verzweigung vor der Laabalm. Nun schwenken wir nach links und folgen der Beschilderung Neuhütt. Nicht wundern, wenn man ins Schwitzen gerät – bis zur Neuhütt hat man immerhin bereits 400 Höhenmeter im wahrsten Sinne aufgearbeitet. Die auf 1791 Metern gelegene Neuhütt macht ihrem Namen Ehre – sie besteht erst seit 2011, hat aber eine angenehme ruhige Atmosphäre und bietet sich für den ersten Getränkestopp an.

An der Neuhütt mit hrem beschaulichem kleinen Teich biegt man links ab und rollt nun angenehm auf dem Forstweg markiert mit 2 Richtung Osten – also genau auf die mächtige Latemar-Gruppe zu. Bis Guggenbichl bleibt es beim beschaulichen Cruisen, der Höhenunterschied beträgt gerade mal 10 Meter. Perfekt um auszuruhen, zu genießen und Kräfte zu sammeln für den Aufstieg zum Jochgrimm, der nun folgt.

Kurz bäumt sich der Asphaltweg steil auf hinauf zur Hütte Auer-Leger, dann beruhigt es sich und geht über in Schotter. Nach der Auer-Leger-Hütte passiert man eine Schranke und folgt der Asphaltstraße mit 7% bergauf, die uns zur Jochgrimmstraße bringt, der wir weiter folgen. Kurz nach dem Schwarzhornhorn-Hotel erreicht man den Namensgeber der Tour, das Jochgrimm oder auf italienisch den Passo di Oclini. Er liegt eingebettet zwischen den beliebten Skibergen Schwarzhorn (2439m) und dem etwas kleineren Weißhorn (2313m).

Nun schwenkt man rechts ein in den Weg Nr 1 Passo di Oclini und folgt diesem. Er verläuft meist eben unterhalb des Weißhorns dahin, mit leichten An- und Abstiegen. Ein angenehmer Wald- und Wiesenweg, der nach rechts wieder phantastische Sicht auf die kompletten Gruppen von Latemar und Rosengarten eröffnet.

An einer Gabelung verlassen wir die Nummer 1 und orientieren uns zunächst an der Nummer 5a. Der Weg führt über eine Wiese mit einem Brunnen – bitte nicht fürs Trinkwasser verwednen, wegen der Kühe auf der Weide ist es eventuell verunreinigt. Der Weg 5a führt direkt aufs Weißhorn, daher biegen wir ab und folgen nun der Beschilderung Nummer 5, die uns zum Aussichtspunkt Bletterbach bringt, dem Grand Canyon von Südtirol. Ein eigens errichteter Geoparc und Schautafeln erläutern die Geo-Historie. Hier kann man eine „Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte antreten“, wie es im Informationstext der Website heißt. Und weiter: „ Der Canyon ist das Ergebnis von Verwitterung und Abtragung. Seit der Eiszeit, vor etwa 15.000 Jahren auf einer Strecke von etwa 8 Kilometern bis zu 400 m tief hat sich der Bletterbach in unterschiedliche Erdzeitalter eingegraben... In den Schichten kann geblättert werden wie in einem Buch. Im Gegensatz zu den verworrenen Verhältnissen in anderen Gebieten der Alpen sind die Schichten im Canyon der Bletterbachschlucht unversehrt. Der Aufbau der Gesteine gibt Hinweis auf die Entstehung, das Klima und die Umweltbedingungen vor etwa 250 Millionen Jahren.
Zudem wurden Saurierspuren in den Schichten des Grödner Sandsteins gefunden.“

Von der Bletterbach-Schlucht rollt man weiter, schön locker auf eine Wald- und Wiesenweg bis zu einer Kreuzung. Hier hält man sich kurz rechts, an der nächsten Kreuzung links und legt einen weiteren Abstecher nach links ein, der zur Schönrastalm führt. Der Name ist Programm, diese Hütte auf 1690 Metern Höhe gehört sicher zu den schönsten Almen Südtirols. Dazu besitzt sie eine eigene Käserei und wartet mit leckeren ungewöhnlichen Sorten auf wie einem Brennsessel- oder Bärlauchkäse. Manche Sorten reifen auch im Heu heran und erhalten so einen eigenen würzigen Geschmack.

Verwöhnt und gestärkt rollen wir nur noch abwärts auf dem Schotterweg, Teil des Fernwanderweges E5, weiter zum Kloster Maria Weißenstein, das natürlich hunderte von Besuchern anzieht. Sehr viel ruhiger und auch interessant ist die kleine dazugehörige Einsiedelei St. Leonhard. Dazu bedarf es nochmals eines kurzen steilen Uphills im Wald. Ab hier folgt man der alten Straße zum Kloster bergab (Nummer 2/E5) bis zur Brücke und muss nun noch die letzten hundert Höhenmeter in Wellen wieder hochstrampeln zum Startpunkt.

Kurzbeschreibung:
  • Tourrichtung: Im Uhrzeigersinn
  • Start: Pauls Radwerkstatt im Gewerbegebiet
  • Bergauf Richtung Laabalm
  • Abzweig kurz vor Laabalm – links zu Neuhütt
  • An Neuhütt links Nr. 2 zu Guggenbichl und Auer-Leger-Hütte
  • Weiter zu Jochgrimm/Passo di Oclini
  • Weg Nr. 1 unter Weißhorn folgen, dann Abzweig in Nr. 5a
  • Von Nr. 5a abzweigen in Nr. 5
  • An Kreuzung zu Schönrastalm
  • Von Schönrastalm zu Maria Weißenstein
  • Zu Einsiedelei St. Leonhard
  • Alte Klosterstraße Weg Nr. 2 /E5 zurück zu Start
 
 
 
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