Distanz: 41,6 km
Höhenmeter: 1.050 m bergauf & bergab
Highlights:
Freiheit zwischen Himmel und Wald
Diese Runde von Deutschnofen über Maria Weissenstein, weiter in Richtung Weisshorn und hinauf zum Jochgrimm gehört eindeutig zu den Momenten, die bleiben.
Schon kurz nach dem Start öffnet sich die Landschaft wie ein großes Versprechen. Der Weg nach Maria Weissenstein folgt einem Abschnitt des E5, des berühmten europäischen Fernwanderwegs – ein geschichtsträchtiger Pfad, der hier durch stille Wälder und weiche Lichtspiele führt. Und plötzlich öffnet sich der Blick: Maria Weissenstein, ein Ort voller Ruhe, Spiritualität und gelebter Tradition. Perfekt für eine kurze Pause, um das beeindruckende Kloster, die prachtvolle Wallfahrtskirche oder sogar die kleine Hausbrauerei zu besuchen, deren Duft nach Malz und frischem Bier eine ganz besondere Atmosphäre schafft.
Gestärkt zieht die Route weiter Richtung Weisshorn. Mit jedem Meter zeigt sich die Natur ursprünglicher, mächtiger. Am Jochgrimm weht dieser besondere Wind, der sich anfühlt, als würde er die Gedanken freimachen. Der Blick wandert über Bergkämme, Almwiesen und den Horizont – ein Moment, der bleibt. Weiter führt der Trail über den Gurndin und vorbei an der gemütlichen Isihütte, wo ein Cappuccino auf der Sonnenterrasse wie ein kleines Stück Südtiroler Lebensfreude schmeckt.
Dann kommt einer dieser magischen Augenblicke: Lavazè Pass – Aperitivo Time.
Hier, mit Blick auf den kleinen, glitzernden See, schmeckt ein kühles Getränk nach purem Sommer. Ein Glas in der Hand, die Sonne im Gesicht, die Berge im Blick – schöner kann eine Pause kaum sein.
Auf dem Rückweg warten dann kulinarische Highlights: Neuhütt oder Laabalm, zwei Orte, an denen der Genuss zuhause ist. Hier lässt sich ein typisch Südtiroler Mittagessen genießen – Knödel, Schlutzkrapfen, ein süßer Kaiserschmarrn. Oder lieber ein Stück Kuchen, ein Cappuccino oder knusprige Strauben?
Egal wofür man sich entscheidet: Der Genuss darf nie fehlen.
Von hier führt die Route entspannt wieder zurück nach Deutschnofen. Die letzten Kilometer rollen wie von selbst – getragen von Landschaft, Geschmack und diesem leisen Gefühl von Freiheit.